«Veni, vidi, vici» – Wolhuser Schachspieler überzeugt

Die Innerschweizer Gruppenmeisterschaft (IGM) 2025/26 ist ein Mannschaftswettkampf zwischen den Vereinen, welche dem Innerschweizer Schachverband angeschlossen sind. Gespielt wird in drei Kategorien (A, B und C) zwischen November und Februar. Der Sieger der Kategorie A ist Innerschweizer Gruppenmeister. Eine Mannschaft besteht aus vier Spielern. Die Startrunde für sämtliche Mannschaften fand in Luzern im Pfarreisaal St. Leodegar statt. Der in Wolhusen wohnhafte Fabio Kammermann, Schüler der ersten Oberstufe, trat
erstmals bei der Innerschweizer Gruppenmeisterschaft (IGM) an. Er war im grossen Spiellokal einer der Jüngsten, wenn nicht sogar der Jüngste. Sein
Schachtalent stellte er im Einsatz für die Mannschaft Entlebuch II sogleich unter Beweis. In überlegener Art und Weise gewann er seine Partie schon bald gegen
einen erfahrenen Schachspieler. Im Zusammenhang mit dem römischen Staatsmann und Feldherrn Julius Cäsar wurde die Aussage verwendet: «Veni, vidi, vici». In
deutscher Sprache heisst das: Ich kam, sah und siegte. Willy Schmid und Ronald Stalder erkämpften sich an den Brettern eins und zwei je ein Remis beziehungsweise je einen halben Punkt. Zusammen mit dem ganzen Punkt von Fabio Kammermann endete das Spiel Entlebuch II – Tribschen IV mit 2:2 Mannschaftspunkten.

Die Mannschaft Entlebuch I spielt in der Regionalliga A. Jenes Team hatte überhaupt nichts zu feiern. Das Schlussergebnis Entlebuch I-Zug I lautete 0:4. Das ist keine Katastrophe, denn Zug ist einer der Turnierfavoriten und trat gleich mit zwei internationalen Meistern an. Der junge Fabio Kammermann blieb somit der einzige Entlebucher Sieger. [ws]