Entlebuch 1 holt dank Siegen von Alfons und Adrian einen wichtigen Punkt bei Wädenswil. Entlebuch 2 musste sich ein weiteres Mal im Tessin geschlagen geben.

Entlebuch 1: Wie schon in der dritten Runde musste das Team von Entlebuch 1 lange bangen. Nach zähen 5 Stunden und 58 Minuten gelang es Alfons schliesslich ein weiteres Mal ein Endspiel für sich zu entscheiden. Sein Gegner Manfred Wilde (2128) spielte dieses wohl ein bisschen zu milde.

Die Mannschaft aus der Biosphäre kam an diesem Nachmittag nie wirklich auf touren und rannte nach der verlorenen aber sehr spannenden Partie von Urs einem Rückstand hinterher. Manuel und David konnten sich zu keinem Zeitpunkt schlagfertig durchsetzen und mussten sich mit dem Remis begnügen. Erst als Adrian einen weiteren Punkt für sich buchen konnte, es sind bereits deren 2.5 aus 3 Partien, keimte wieder Hoffnung auf.

Franz kämpfte nebst Alfons lange um die verbleibenden zwei Punkte. Sein Turmendspiel mit einem Bauer weniger auf dem Brett war alles andere als einfach zu spielen. Leider geriet er immer stärker unter Druck, bis er schliesslich aufgeben musste. Alfons, welcher kurz zuvor schon ein Remisangebot seines Gegners ausgeschlagen hatte, musste also Gewinnen. Dies tat er mit einer unglaublichen Ruhe. Selbst als die Zeit knapp wurde schien er sein Ziel stets vor Augen zu haben und brachte den Sieg sicher nach Hause.

Wädenswil 1 (1954) - Entlebuch 1 (1939) 3 : 3
Erwartung 3 : 3
Manfred Wilde (2128) - Alfons Lampart (2007) 0 : 1
Hannes Menzi (1971) - Manuel Meier (2019) ½ : ½
Kurt Blattner (2075) - Urs Scheidegger (1824) 1 : 0
Pirmin Gremaud (1873) - David Schmid (1923) ½ : ½
Carl-Friedrich Dübler (1866) - Franz Theiler (1976) 1 : 0
Thomas Brand (1811) - Adrian Krummenacher (1882) 0 : 1

 

 Entlebuch 2: Für Entlebuch 2 bleibt es sehr schwer gegen die klar stärker eingestuften Gegner zu Punkten. Es gibt aber immer wieder Achtungserfolge zu feiern. So auch in dieser Runde.

Reto Koch scheint sich im warmen Tessin richtig wohl zu fühlen. Er holte zum zweiten Mal hintereinander gegen einen stärker eingestuften Gegner ein Remis. Bei Maurus scheint sich das Hitzetraining in Mexiko auszuzahlen. Er trotzte nicht nur den tessiner Temperaturen sondern besiegte auch seinen kontrahenten. Paul, Bernhard, Fabian und Remo blieben erfolglos. Sie konnten allesamt die 4.5 : 1.5 Niederlage nicht abwenden.

Chiasso 1 (1805) - Entlebuch 2 (1570) :
Erwartung :
Marco Canali (1947) - Paul Herger (1724) 1 : 0
Gabriele Todeschini (1858) - Bernhard Herger (1571) 1 : 0
Ezio Schafer (1882) - Maurus Meier (1703) 0 : 1
Claudio Bernasconi (1779) - Reto Koch (1512) ½ : ½
Enea Filippini (1757) - Fabian Müller (1460) 1 : 0
Paolo Vitti (1607) - Remo Zemp (1447) 1 : 0

Maurus und Reto konnten sich nach der Partie auch in puncto Nachtessen durchsetzen. Statt McDonald's stand deshalb das für den Tessin typische Grotto auf dem Programm:

Grotto 
 Teambildung im Grotto